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Was hat eine Bergfahrt mit Bewertungen und malen zu tun?

Bewertungen.
Werte.
Bewertet werden.
Sich selbst bewerten.
Seinen eigen Wert erkennen.
Den Wert des Anderen erkennen.
Was malen mit dem „echten Leben“ zu tun hat.
Ich sitze in der Gondel zur Bergfahrt vom Karwendelgebirge. Ein besonderes Erlebnis. In jeder Hinsicht. Wir als Familie sind unterwegs und natürlich auch noch ca. zwei Hand voll andere mir unbekannte kleine und große Menschen.
Ich bemerke, dass ich doch mehr Höhenangst habe, als gedacht. Mist! Puh, durchatmen.
Die Anderen, inkl. auch meiner Familie, schauen sich vergnügt und scheinbar entspannt die Umgebung an, schauen in die Tiefe.
Letzteres mache ich auch häufig, aber im mentalen und beruflichen Bereich.
Aber hier wird mir mulmig und male mir kurz doofe Sachen aus, die passieren könnten. Kurz.
Und der kleine Kritiker auf der Schulter und im Herzen fängt an zu meckern an.
„Du solltest dies doch genießen, als besonderes Erlebnis, Du hast viel Geld dafür bezahlt, sogar die Kinder haben keine Angst. Du, mal wieder typisch, Angsthase, tickst anders usw. usw.“
 Ich höre diesem Stimmchen innerlich kurz zu, aber nur kurz.Inzwischen gelingt mir dies zunehmend besser. Warum, erzähle ich gerne gleich.
Stattdessen wende ich mich meiner fürsorglichen inneren Stimme zu. „Alles okay, es darf sein. Dann schließe einfach die Augen, denke an etwas Schönes, schaue in den blauen Himmel,traue dich zu vertrauen, atme ein, atme aus. Alles ist gut.“ Auch kein Selbstläufer, ich beruhige mich selbst ganz bewusst und konzentriert, in dem ich ganz bei mir selbst bin.
Ja, es darf sein. Ich darf sein. Mit allen Facetten und Farben an Gefühlen. Ich muss auch nicht immer alles toll und auch nicht immer „easy happy“ finden.
Es gibt verschiedene Erfahrungen, die mich die Fülle von alledem immer mehr lehren.
Aber ein großer Gamechanger war für mich tatsächlich das malen in der Art, wie ich es heute und seit Jahren auch für Dich anbiete. Einfach, weil es nach meiner Erfahrung und auch wissenschaftlichen Erkenntnissen großartig ist.
Mmh…und was hat malen nun mit Höhenangst zu tun?
Mit Höhenangst direkt weniger, aber mit Vertrauen und vor allem mit Bewertungen von Erlebtem.
Durch das bewertungsfreie malen bin ich viel mehr bei mir selbst. Ich darf mich lösen von meinen inneren Bewertungen und dem inneren Kritiker („Ich kann nicht malen…ich mache es nicht gut genug, ach, wieder typisch…“)  und auch von den Bewertungen der Anderen („…was die anderen wohl jetzt denken…“).
Es ist geschützter Ort, dies auf leichte Art kennenzulernen, zu vertiefen und zu üben.
Ein WERTschätzender Raum mit „sein dürfen“ ist da für Dich.
„Ich muss mich nicht verstellen, ich muss nicht anderen oder auch mir gefallen wollen. Ich möchte und darf zu meinem Ausdruck im Bild und auch leztlich im Alltag finden, mich selbst mögen, annehmen, Selbstliebe üben und daraus entsteht auch ein wertschätzender Blick auf mich selbst.
Ich bin viel widerstandsfähiger gegenüber Herausforderungen, weil ich um meinen eigenen Wert weiß, dies wahrnehme und verankere UND auf Grund dem Wegfall von einschränkenden Denkmustern- Bewertungen- anders mit Situationen umgehen oder sie selbst abändern kann. Ich kann meinen Blickwinkel selbst ausrichten und mein Lebensgefühl aktiv gestalten.“
Das gilt übrigens für alle Altersklassen und nennt sich u.a. auch Resilienz.
Und nicht nur mein Blick auf mich selbst wird wertschätzender, sondern auch auf mein Gegenüber.
Hast Du es schon bemerkt, wie sehr Dich Deine Art, wie Du dich selbst bewertest auch den Blick auf Deine Mitmenschen beeinflußt?
Du gönnst Dir zum Beispiel selbst kaum etwas und schränkst dich auf Grund Deiner Bewertung ein(Geschenke, Zeit, Ruhe…) und Du fühlst Dich schnell provoziert, wenn Andere sich dies wie selbstverständlich gönnen und sich selbst zugestehen? Du ahnst vielleicht oder auch schnell, den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Deinem eigenen Erleben UND bewerten von Situationen oder Menschen.
Ich muss mich nicht bewerten oder entwerten, ich muss andere nicht bewerten oder entwerten. Ich darf mir selbst-Wert geben, ich darf anderen Wertschätzung geben.
Sei es bei der Pädagogik, im Berufs-oder Privatleben, in Leitungspositionen, im Zusammensein mit Deinen Kindern oder….
Letzlich liegt der Anfang bei Dir selbst, wie Du deine Welt betrachtest und bewertest und ihr echte Wertschätzung schenkst.
Du bist neugierig geworden?
Dann komme gerne in den malRaum zum Üben von Werstschätzung für Dich und Andere .-)
Oder Du möchtest intensiver begleitet werden? Im Gespräch und mit kreativen Methoden?
Dann melde Dich/ melden Sie sich gerne bei mir.
Gut angekommen und froh um diese Aussicht!

Wer fühlt sich angesprochen? :-) Geschwisterprojekt NRW

Mir liegen Geschwister von beh. oder chronisch kranker Kinder auch besonders am Herzen!!

Drum bin ich im regelmäßigen Austausch mit dem Geschwisterprojekt NRW der Lebenshilfe und habe mit Frau Ploch eine tolle Gesprächspartnerin und Kooperationspartnerin finden können 🙂 Danke!

Um sich für die Familien und Geschwisterkinder stark machen zu können und ihnen eine Lobby zu geben, teile ich gerne u.s. Zeilen und hoffe sehr, dass sich Jemand angesprochen fühlt!!

Im Kleinen wie im Großen! Für Kooperationen vor Ort mit dem MalRaum sprecht mich gerne an!

Eure Sonja Krebs vom malRaum

 

Hier ein Auszug von einem Informationsschreiben von Frau Ploch:

…..hoffen wir, viele starke, achtsame  und liebevolle Bündnisse für diese großartigen, stillen Alltagsheldinnen und -helden schmieden zu können, die in der Pandemie oftmals als Young Carer Aufgaben übernehmen und Erfahrungen erleiden mussten, für die sie viel zu jung sind. Gegenüber diesen Kindern haben wir mit unseren sozialen Sicherungssystemen final versagt.

»Wir sind doch keine Aliens!«

2 Millionen Kinder leben in Deutschland, die einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung oder schweren Krankheit haben. Vielleicht sind es auch 4 Millionen. Eine genaue Statistik gibt es nicht. Das ist typisch für die Situation dieser besonderen Geschwister: Wir haben sie oft nicht im Blick.

»Schattenkinder« wurden die Geschwister früher oft genannt – ein Ausdruck, der ihnen nicht gerecht wird. Sie sind auch keine »Co-Sorgenkinder«. Diese Kinder und Jugendlichen sind junge Expertinnen und Experten für eine besondere Familiensituation, und oft übernehmen sie schon früh wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben.

Manchmal möchten sie schreien: »Ich bin doch kein Alien!«. Denn Erwachsene oder andere Kinder verstehen sie oft nicht, stellen nervige Fragen, tuscheln oder schauen verlegen weg, wenn sie die Schwester im Rollstuhl sehen oder wenn der Bruder merkwürdige Geräusche oder Bewegungen macht.

 

Geschwisterkinder im Blick

Kinder sind Überlebenskünstler*innen, auch die Geschwisterkinder. Aber wenn der Belastungsfaktor, einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung oder bedrohlichen Krankheit zu haben zur Startbiografie hinzukommt, werden Geschwisterkinder doppelt so oft auffällig wie andere Kinder. Das ist besorgniserregend.

Einer der großen Resilienzfaktoren für Kinder in belastenden Lebensumständen ist, wenn sie eine Bezugsperson haben, die in Resonanz zu ihren Wünschen und Sehnsüchten geht und ihre Gefühle und Sorgen spiegelt. Das müssen nicht die Eltern sein, das kann die Tante, der Großvater oder auch ein Nachbar, der Klassen- oder Musiklehrer, die Eltern eines Freundes oder einer Freundin oder die Sporttrainerin sein.

Gerade für die Geschwisterkinder ist es daher besonders wertvoll, wenn es in ihrer Umgebung – Kita, Schule, Sportverein, Jugendzentrum, Kinderarztpraxis, in der Nachbarschaft oder Verwandtschaft – sensible und gut informierte Erwachsene gibt, die mit wachsamer Fürsorge diese besonderen Alltagsheld*innen mit im Blick haben.

 

Partnerprojekt »Fit für Geschwister«

Deshalb wollen wir in den kommenden 5 Jahren Partnerschaften zwischen dem Geschwisterprojekt NRW und Akteuren der Bildungseinrichtungen, der Kinder- und Jugendhilfe, der sozialpädiatrischen Versorgung und Verantwortlichen in Kommunal- und Kreisverwltungen schmieden, die Interesse daran haben, mit uns zusammen ein feinmaschigen Sicherheitsnetz für Geschwisterkinder zu knüpfen und als Präventionskonzept zu etablieren.

 

Deshalb würde ich mich sehr über neue Kontakte freuen.

 

 

Lasst uns gemeinsam unser Mögliches tun, im Kleinen wie im Großen 🙂

Malen im MalRaum stärkt die Resilienz

 

Es gilt für klein oder groß- malen im MalRaum stärkt auch die Resilienz!

Bist Du nun überrascht? Was hat malen mit der inneren Widerstandskraft zu tun?

Ganz viel!

Ich nehme Dich auf einen ersten Schritt mit und erkläre Dir gerne hier mehr zu Resilienzfaktoren und Chancen, diese mit Hilfe von malen oder kreativen Methoden zu stärken.

 

Die innere Widerstandskraft ist auch geprägt von der inneren Haltung, „ich kann etwas bewirken und beeinflußen.“

Ich nehme  es buchstäblich in die Hand- „ich gestalte mein Bild nach meiner Vorstellung oder lasse mich vertrauensvoll und optimistisch darauf ein.“

Hier sind schon ganz viele Faktoren vereint:

Ich verlasse die eventuelle Opferrolle („ach, ich kann das gar nicht…“) hin zu einem Selbstbild von Gestaltungskraft und Wirksamkeit.

Ich übernehme die Verantwortung und beginne, bleibe dran, justiere nach, vervollständige, lasse etwas bewusst weg oder wähle bewusst Farben und Pinselstriche.

 

Diese Erfahrung trägt auch im echten Lebensalltag: „ich kann die Situation beeinflussen. Ich bin mir selbst-bewusst und kann es ins Handeln mit einbeziehen.“

Ich bin einer Aufgabe nicht taten-oder hilflos ausgeliefert. Und wenn ich Hürden habe oder ich zu sehr selbstkritisch bin, darf ich mich in Selbstliebe üben, darf ich neue und andere Lösungswege finden.

Ich erinnere mich sehr gerne an die Begleitung eines Mädchens im Grundschulalter, welches anfangs ganz und gar nicht zufrieden mit ihrem Bild war. Die Selbstkritik war stark ausgeprägt.

Bewußt habe ich  beim nächsten Termin daran angeknüpft. Warum ich das getan habe? Um diese Erfahrung „ich kann das nicht so malen, wie ich wollte, ich und das ist blöd“ nicht einfach stehen zu lassen, sondern in ein positives Denkmuster und Erleben zu verwandeln.

Es durfte sich folgendes entfalten:

Das Mädchen entwickelte mit meiner Wertschätzung ihr gegenüber und Impulsen meinerseits wieder eine Freude am Bild und am aktiv werden und Abändern, so dass das Kind ganz verliebt in SEIN Bild- und in sein Wirken- zu sein schien. Leuchtende Augen und ein versunken sein im Tun war einfach nur spürbar und wunderbar ersichtlich.

Voller Zu-frieden-heit mit sich selbst hat sie aus der unbefriedigenden Situation herausgefunden. Mit Vertrauen in sich, Vertrauen in den Prozess und dem eigenen Handeln.  Dies ist eine fast magische und so bedeutsame Mischung von Resilienz!

Ich vereine mein Wissen als Heilpädagogin und Resilienztrainerin gerne – auch für Dich.

Bei MalZeiten in Kleingruppen, Einzelbegleitungen und auch bei Beratungen.

Neugierig? Ausprobieren? Bei Fragen oder Interesse melde Dich gerne bei mir.

Schau auch gerne hier:

https://atelier-einmalig.de/portfolio/resilienztraining-mit-kreativen-methoden/

 

Fernweh(stiller)- Urlaub von zuhause aus

In Erinnerungen schwelgen… auftanken…sich freuen- ein kleiner Urlaub von zu Hause aus!

Oder sich zu seinem Sehnsuchtsort träumen… in der Phantasie und Kreativität ist das möglich!

Nach einer Einstimmung und Reise zu sich selbst… ankommen und dann wird gestaltet, frei und mit Materialien, die zuhause sind!

Alles kann, nichts muß.

Auch Lust, mal abzutauchen und einfach einen Kurzurlaub verbringen?

Dann melde Dich gerne mit Deinen Freunden, Verwandten… an (mind. 3 Pers.)- ich freue mich und halte den Kreativtipp-Koffer für Euch bereit .-)

oder spring hier auf:

Nachster Termin ist 2. April-  Anmeldung baldmöglichst via Mail!

Wir waren in den Bergen, am Meer und in Schweden 🙂

Sonnengelb gegen den Winterblues- Mädelsabend

Es war so wundervoll!

Tolle Frauen haben sich zumWorkshop zusammengefunden und via Zoom haben wir trotz Abstand Begegnung erlebt….Gemeinsamkeiten entdeckt, gelacht, inspiriert…und eine so wohltuende Zeit erlebt, so dass wir wirklich auftanken konnten!!

Und dazu hilft bekanntlich auch Farbe- wir haben in Sommerstimmung verweilt, uns wurde bewußt, dass jede Jahreszeit Schönes zu bieten hat… und es stellte sich gute Stimmung und Dankbarkeit ein… und Vorfreude auf die kommende Portion Sonnenstrahlen… bis dahin strahlt es im Innern weiter .-)

Einfach herzerwärmend 🙂

 

Es war so schön! Danke!!

 

Ich bin Dir so dankbar für den Workshop, er kam genau zur rechten Zeit!

 

Du hast mich wieder ans malen und zeichnen gebracht- Danke!

 

Weitere Mädelsabende (auch auf Anfrage!)-

Beispiele:

https://atelier-einmalig.de/portfolio/maedelsabend-mal-anders/

 

Und hier noch ein paar Fotos, die wohl für sich sprechen:

Hinter den Kulissen:

 

Und bei einer Teilnehmerin zuhause:

……und ich freue mich sehr, daran am nächsten Tag teilhaben zu dürfen!!! Und ihr nun auch.DANKE!

Farbenfrohe Familienrallye

Einfach Mail mit dem Betreff „Familienrallye“ schreiben und ich sende Ihnen das PDF zu! 🙂

Zugleich können Sie sich bei Interesse auch gerne für den Newsletter anmelden.

 

Hier einige tolle Fotos- DANKE!

 

Ich freue mich total!!